So kam ich zum OLdtimer - Oldtimer, das schönste Hobby der Welt

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So kam ich zum OLdtimer

Über mich

Wie kam ich zu diesem Hobby ?

Das frage ich mich auch oft, besonders dann wenn etwas schief gelaufen ist.

Die Liebe zu motorisierten Fahrzeugen begann aber schon sehr früh. Mit 14 Jahren hatte ich mit einem Schulfreund zusammen eine NSU Quik mit 98 ccm, mit der wir durch die Eifelwälder fuhren. Mit 15 folgte dann mein Moped, eine Mars, sie war neu und wunderschön, aber nicht schnell genug, also wurde sie mit den zur Verfügung stehenden Möglichkeiten friesiert und schon machte es riesigen Spaß, der schnellste im Dorf zu sein.

Bevor ich 18 wurde und an meinem 18. Geburtstage den Führerschein bekam kaufte ich mir ein Auto, einen DKW 89 mit 900 ccm. Er war nicht fahrbereit und schaffte es auch nicht ihn ordnungsgemäß zu reparieren und auf die Straße zu bringen. So kaufte ich mir eine Vespa mit 125 ccm, sie hat mich lange treu und brav transportiert. 1960 Kam ich zur Bundeswehr bei Hannover und mußte dann natürlich ein Auto haben um an den freien Tagen nach Hause zu kommen. Es wurde ein VW Standard Baujahr 54 mit 24 PS. Während der Militärzeit ging zweimal der Motor hoch, konnte aber mit Hilfe von Freunden repariert werden. Nun möchte ich die weiteren Fahrzeuge nicht alle aufführen. 1965 ist aber erwähnenswert, denn da sah ich Hubert Hahne auf dem Nürburgring in einem BMW 1800 TI fahren und so ein Auto wollte ich haben und hatte es auch drei Monate später, mit ihm habe ich die Freude am fahren kennen gelernt und dann kamen die ersten Rallyes, später kam noch Slalom dazu, es war ein wilde Zeit, an die ich gerne zurückdenke. Ich war jahrelang 1. Vorsitzender des MTC Euskirchen, wir hatten viele erfolgreiche Fahrer. Ich habe im Jahr 1969 insgesamt an 32 Veranstaltungen teilgenommen. Es gab Wochenenden da wurde Samstags eine Rallye gefahren, dann in der Nacht eine Nachtrallye und Sonntags noch irgend etwas. Es wurden Clubmeisterschaften, Landesmeisterschaften gefahren außerdem habe ich 1969 mit meinem Beifahrer Hanno Menne aus Aachen an der Deutschen DAM Meisterschaft teilgenommen. 1972 kam dann des Ende des Motorsports, der Beruf und die Familie ließen es nicht mehr zu.

In den Jahren danach fehlte mir etwas. Im Sommer 1979 löste sich das Rätsel, ich sah auf der Straße 3 Ford A aus Holland, da wußte ich, so ein Auto wollte ich haben. Und dann ging alles sehr schnell mein Freund Franz-Josef Graf Beißel brachte Sich einen Ford A Tudoor mit und hat ihn mir nach tagelangem betteln verkauft. Ich habe dann versucht, das Auto zu restaurieren und was sein muß geschah, ich zahlte Lehrgeld und zwar reichlich. Ich habe aber auch viel gelernt und im Laufe der Jahre kannte ich den Ford A in- und auswendig. Mein Traum war ein Ford A Roadster, die Anfang der 80er Jahre in Deutschland kaum zu haben waren, so kaufte ich einen in Amerika. Er war angeblich fertig restauriert und sollte nur noch lackiert werden. Da ich ein mißtrauischer Mensch bin habe ich mir das Auto genauer angesehen und war geschockt. So beschloss ich, den Wagen zu zerlegen und von Grund auf alle instand zu setzen. Das war im Nachhinein gut, den heute nach 30 Jahren steht er immer noch wie Neu da, obwohl ich mit Ihm über 70.000 km gefahren bin.


So kam ich also zu dem schönsten Hobby der Welt.

 

Mein erster Oldtimer und mein erster Ford A
vor der Restaurierung 1979

Das ist der 1. Ford A nach der Restaurierung und
nach dem ich viel Lehrgeld bezahlt habe.

 
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