Im Laufe der Jahre - Oldtimer, das schönste Hobby der Welt

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Im Laufe der Jahre

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Links sehen Sie meinen ersten Oldtimer, einen zweitürigen Ford A von 1930. Er kam aus Portugal. Mit diesem Auto habe ich angefangen, er war mein Lehrmeister, ich habe nach und nach das Auto erforscht, kennengelernt, restauriert und gefahren. Er hat mir viel Freude gemacht und die Liebe zum Fürd-A geweckt. Es ist eine genial einfach konstruiertes Fahrzeug, robust und zuverlässig. Das erklärt auch warum es heute noch so viele Ford-A auf der Welt gibt, es sind circa 50.000 Stück. Soviele Vorkriegsfahrzeuge eines Modells gibt es kein zweites mal. Die Wagen wurden mir vielen verschiedenen Aufbauten ausgeliefert, es gab die zweitürige Limosine, die viertürige Limosine, den Roadster de Lux mit Schwiegermuttersitz, den Standard Roadster, das Coupe, den Pic up, das Kabriolet, das Sportkabriolet, den Landaulet, den Kastenlieferwagen und noch einige andere.
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Links ist ein Horch 830 BL mit einem Woody Sonderaufbau der Firma Tarbuk in Wien zu sehen. In Wien habe ich dieses Auto auch gefunden, nach Hause geholt und komplett restauriert. Das war wohl die umfangreichste und vielseitigste Restauration, die ich je gemacht habe. Die Arbeit hat sich gelohnt, wie Sie auf den beiden unteren Bildern sehen können. Heute befindet sich der Wagen in einem fahrbereiten Zustand im EFA-Automuseum in Amerang am Chiemsee.





Hier ist ein Wartburg Typ 313 aus DDR Produktion, er war in einem technisch und optisch einwandfreiem Zustand. Der Wagen hat einen 3 Zylinder Zweitaktmotor, er ist fast baugleich wie die DKW Motoren aus westdeutscher Pruduktion.

Dieser Ford-A ist ein besonderer Zeitzeuge. Ursprünglich war es eine viertürige Limousine. Mit dem 2. Weltkrieg kamen auch die Notzeiten in Deutschland und nach dem Krieg gab es kaum noch Privatfahrzeuge, denn die waren im Krieg eingezogen und vernichtet worden. Ein Metzgermeister in der Nähe von Dresden hat dann die Limousine in der Mitte durchgeschnitten und einen Holzkasten aufgebaut, so war er in der Lage Schlachttiere zu transportieren. Die Karosse hat viele Narben, die von einem arbeitsreichen Leben zeugen. Die verschiedenen Felgen zeigen, wie schwer es war ein Auto am laufen zu halten.

Framo ( Frankenberger Motorenwerke ) ist eine der ältesten Automobielhersteller in Deutschland. Sie wurde von Herrn Rassmussen gegründet, er war auch der Gründer von DKW. In den Framo-Werken sollten zunächst nur Baugruppen für DKW hersgestellt werden, später baute man aber hier ein kleines Lastendreirad, aus dem sich dann die 4-rädrigen Klein-Lkw entwickelt haben. Die beiden Pritschen stammen aus den 50er Jahren TYp 901, auf dem unteren Bild ist ein kleiner Bus zu sehen, es wurde auch ein Kastenwagen hergestellt. Die Fahrzeuge hatten einen 3-Zylinder Zweitacktmotor.



Die viertürige Ford-A Limosine ist das ideale Familienauto. Jedoch mußte man sich mit dem Gepäck einschränken, denn es gibt keinen Kofferraum, allerdings gab es eine Kofferbrücke am Heck des Wagens, hier konnte man das Notwendigste unterbringen. Der Wagen hat wie alle Ford A einen Motor mit 3,2, Litter und 40 PS. Durch sein starkes Drehmoment ist er besonders stark am Berg und ermöglicht ein gemütliches fahren, da man sehr selten schalten muß.





Hier sehen Sie einen absolut seltenen Ford A mit einer Drauz Karosserie. Er ist zweitürig und viersitzig und wurde noch nie restauriert.
Baujahr 1931 aus Kölner Produktion. Das Fahrgestell mit der gesamten Technik wurde zur Firma Drauz nach Heilbronn geliefert und dort mit der handgefertigten Karosserie versehen.

Ford V8 LKW mit original Holzgasanlage und Opel Blitz mit originaler Flüssiggasanlage.

Den Ford LKW habe ich im Allgäu gefunden, nach Hause geholt und mit der Restauration begonnen. Er ist der einzige noch existierende Ford LKW mit einer originalen Imbert - Holzgasanlage. Herr Strassel vom Deutschen Museum rief mich eines Tages an, ob ich den Wagen nicht ins Museum geben wollte, die Firma Ford würde die restlichen Arbeiten übernehmen. Da ich mich eigentlich mehr für PKWs interessierte gab ich den Wagen ab.

Der Opel Blitz ist einer der ersten, die vom Band gelaufen sind, er befindet sich im originalen nicht restaurierten aber kompletten Zustand und ist ebenfalls im Deutschen National-Museum zu sehen. Auf dem linken Bild sehen Sie den "Fundort" des Ford und rechts die beiden Lkws im Münchener Museum.

 
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